“Um einen menschlichen Magen zu befriedigen, werden so viele Leben fortgenommen. Wir müssen die vegetarische Lebensweise propagieren. Das ist äußerst wichtig.” Der 14. Dalai Lama
“Ich sehe keinerlei Grund dafür, warum Tiere geschlachtet werden sollten, um als menschliche Nahrung zu dienen, wenn es dafür so viel Ersatz gibt. Schließlich kann der Mensch gut ohne Fleisch leben.” Der 14. Dalai Lama
Der Dalai Lama über unsere Tiergeschwister:
Ich glaube, dass wir menschliche Wesen grundlegend ihr Recht vergessen haben.
Als buddhistisch Praktizierende sehen wir das so: Alles Leben, alle fühlenden Wesen sind grundlegend gleiche fühlende Wesen.
Auch sie haben die fühlende Erfahrung und haben daher das gleiche Recht, in Frieden und gglücklich zu leben.
Und verschiedene Säugetiere und ich denke auch Vögle haben auch die Fähigkeit, Zuneigung zu zeigen,
daher reagieren sie auch darauf, wenn wir ihnen Zuneigung zeigen.
Und manchmal ist Ihre Zuneigung ehrlicher, wenn da eine Person ist, die ihnen gegenüber Zuwendung und Zuneigung zeigt, dann ziehen sie nicht in betracht und kümmern sich nicht darum, welcher Religion, welchem Glauben, welchem sozialen Status diese Person angehört, ob sie reich oder arm ist, das beachten sie nicht, sondern sie schätzen es einfach, wenn jemand ihnen gegenüber Zuneigung zeigt.
Wir menschlichen Wesen sind da ein bisschen komplizierter/verfälschter: Wenn uns Zuneigung entgegengebracht wird, dann haben wir gleich zweite Gedanken, “Ah, was ist der Hintergrund jener Person?”, in dieser Weise ist der ausgeklügeltere Geist ein wenig komlizierter und schafft unnötige Probleme……
Was die anderen grossen buddhistischen Meistern denken:
“Das Essen von Fleisch löscht den Keim des Großen Mitgefühls aus.” Buddha
“Sieh in allen lebenden Wesen Deinen Vater oder Deine Mutter, und liebe sie, als wärest Du ihr Kind”. Atisha
“Auch wenn wir nicht völlig gewaltfrei sein können, - indem wir vegetarisch leben, können wir in die Richtung von Nicht-Gewalt gehen.” Thich Nath Hanh
“Jemand der tötet, dessen Leben wird verkürzt sein, und jemand, der Schaden zufügt, wird selbst umso mehr geschädigt werden.” Nagarjuna
“Wenn jemand keinerlei lebendes Wesen schädigt und nicht tötet und auch andere nicht dazu veranlasst zu töten, dann ist jene Person ein wahrhaft spirituell Praktizierender.” Buddha
“Vegetarisch zu leben macht es uns leichter, unsere liebende Güte und unser Mitgefühl zu vermehren.” Thich Thanh Tu
“Ob man es aus einem allgemeinen Blickwinkel betrachtet oder von einem spezifischen Gesichtdspunkt her, es ist wichtig, kein Fleisch zu essen.” SH. der 17. Karmapa
“Aus Furcht davor, einem fühlenden Wesen Schrecken zu verursachen, möge ein Bodhisattva, der seine Disziplin darauf hin ausrichtet, Mitgefühl zu verwirklichen, sich des Fleischessens enthalten.” Buddha
“Wenn wir einerseits Mantras rezitieren und auf der anderen Seite Fleisch von fühlenden Wesen essen, dann stimmen unsere Worte und unsere Handlungen nicht überein.” Drubwang Rinpoche
“Ich habe den festen Entschluss gefasst, nicht zu töten und andere nicht töten zu lassen, und keinerlei Töten in der Welt, in meinem Denken und in meiner Lebensweise zu unterstützen.” Thich Nhat Hanh
“In jedem Land auf dieser Welt wird das Töten von menschlichen Wesen verurteilt. Die buddhistischen Verhaltensregel des Nicht-Tötens reicht darüber hinaus und schließt alle lebenden, alle fühlenden Wesen mit ein.” Thich Nhat Hanh
Quelle: Maitreya Institut Sylvester und Li Lohninger
]]>Im Lande Uddiyana in Indien wurde er von dem König Indrabhuti als Kind
aufgenommen, so wird es der Legende nach gesagt. Auch er blieb wie
Buddha einst nicht im königlichen Haus. Er ließ sich auch nicht durch
Ehe am königlichen Haus binden, sondern verließ das königliche Haus,
um als Mönch weiter zu leben und studierte alle Formen des Buddhismus.
geschrieben von Manipadma
Quelle: Wikipedia und http://www.emmet.de/kon_padm.htm

Arya Tara ist die Verkörperung des helfenden Mitgefühls in weiblicher Gestalt, sie ist etwa so wichtig wie Mutter Maria im Christentum. Wenn z.B. eine Frau ziemlich verzweifelt ist, dann ruft sie Arya Tara geistlich zu sich. Im Geist erscheint sie vor diese Frau, sie weinte mit ihr und tröste sie. Das ist Arya Tara, wie die Buddhisten sie auf dem Bild so kennt: Sie sitz auf einem Lotus, der sich aus den Wasser des Sees erhebt, das aus Mitgefühl vergossenen Tränen entsprungen sein soll. Sie sitzt in einer ihr eigenen Haltung, nämlich mit angezogenem linken Bein, um ihre Entsagung gegenüber weltlicher Leidenschaft auszudrücken, und mit ausgestrecktem rechten Bein, um zu zeigen, dass sie allzeit bereit ist, sich zu erheben und denen zu Hilfe zu eilen, die ihrer Unterstützung bedürfen. Mit warmem mitfühlendem Blick schaut sie auf jedes fühlende Wesen. Sie hat Augen am Stirn, Hände und Füssen, was symbolisieren, dass sie alle in die Augen behalten und bei dem Leid gleich zu sie eilte.
Nach der Überlieferung des tibetischen Buddhismus war Arya Tara vor langer Zeit eine Prinzessin. Sie arbeitete zum Wohle der fühlenden Wesen. Als sie eines Tages fast erleuchtet wurde, meinte ein Mönch, dass sie nun als Mann wiedergeboren werden kann. Denn der Körper einer Frau ist eher hinderlich zur Erlangen der Erleuchtung. Darüber war die Prinzessin empört und schwör, dass sie immer als Frau wiedergeboren werden, um Erleuchtung in einem weiblichen Körper zu erlangen. Nach ihrer Erleuchtung wurde sie in Tibet als die Befreierin Tara bekannt und sie dient als Vorbild für alle Frauen. Dass die Frauen ebenso wie die Männer der Erleuchtung gelangen können. Arya Tara wurde ein Bodhisattya, ein erleuchtetes Wesen, das die Stufe eines Buddha erlangt hat, aus Mitgefühl zu allen leidenden Wesen jedoch solange auf eigene Erlösung aus der Kette der Wiedergeburten verzichte, bis alle anderen Wesen ebenfalls befreit sind.
Ich las zum ersten Mal über Arya Tara in einem Buch „Wie in einem Traum“ von Ulli Olvedi und darin rief eine buddhistische Nonne den Arya Tara oft zu sich. Das hat mich damals die Beschreibung von Arya Tara ziemlich fasziniert und vor allem, weil sie eine besondere Frau war, die darauf bestand als Frau wiedergeboren zu werden. Seitdem nenne ich mich Arya Tara, auch wenn es eigentlich nicht meine buddhistische Name ist. Dieser Name soll mich immer wieder erinnern, dass ich Mitgefühl gegenüber ALLE fühlenden Wesen haben soll. =)
Mögen alle fühlenden Wesen in Frieden und Glück leben.
Namaste Arya Tara
]]>Denn zu der Zeit von Buddha damals, gab es keine Gleichberechtigung der Geschlechter. Ihnen wurde die Arbeit wie Heilkunst, Schreibkunst, Kriegerin, Religion etc. aberkannt und nur den häuslichen Aufgabenbereich belassen. Damals war das Ansehen der Frau nur im Haushalt und als Lebensspenderin für die Samsara. Buddha hatte bis dahin nur Kasten unabhängig Männer Zuflucht gewährt.
Ananda entdeckte sie weinend mit geschwollenen Füßen und staubbedeckt an der Halle. Er redete mit Buddha und brachte ihn zu anderer Entscheidung. Erst nach längeren Erwägungen gab er nach, traf aber, um Missbräuchen vorzubeugen, besonders strenge Anordnungen für die Nonnen. Denn er war der Meinung, dass die Frauen und Männer nicht zusammen leben können. Besonders wenn man sich für ein Ordensleben entschieden hat und leben dadurch in Keuschheit. Das Mönchsleben kann dadurch leidet und man beschließt, wieder in das gewöhnliche Leben zurückzukehren. Er sorgte auch dafür, dass die Frauen nicht von Mönchen mit Aufgaben wie z.B. Haushalt ausgenutzt werden.
Er klärte auch den Umgang mit den Frauen, denn die Mönche sollen nicht durch ihre Schönheit abgelenkt werden:
“Wie sollen wir, o Herr, mit den Weibern uns verhalten?”
“Nicht anschauen, Ananda.”
“Und wenn, Erhabener, wir sie bereits gesehen haben, soll man sich wie verhalten?”
“Nicht ansprechen, Ananda.”
“Wenn aber eins anspricht, o Herr, soll man sich wie verhalten?”
“Achtsamkeit, Ananda, bewahren.”
Damit war Mahápajápatí die erste Bhikkhuni geworden. Aber Buddha hatte doch Bedenken; er sagte, wenn er die Frauen nicht zugelassen hätte. Dann würde die wahre Lehre tausend Jahre Bestand haben; nun aber werde sie nur fünfhundert Jahre bestehen. (Was stimmte, denn nach 500 Jahre hatte in Indien die Lehre von Buddhismus keine Bedeutung mehr.) Mahápajápatí fragte, wie sie es nun mit den Sakya Frauen halten solle, die ihr gefolgt waren, und Buddha erlaubte seinen Bhikkhus, auch diese Frauen zu Bhikkhunis zu weihen.
Als Buddha nun auch Frauen aufnahmen, war es zur seiner Zeit revolutionär. Danach suchten Frauen, welche Ehebruch begangen haben, auch Zuflucht. Der Ehemann hatte beim Ehebruch das Recht seine Frau zu töten. Es kam dadurch zu Konflikt mit Ehemännern und Buddha schaffte es immer wieder, diese Wogen zu glätten. Dadurch hatten Frauen mehr Rechte als zuvor und selbstverständlich Pflichten in der Sangha (Zuflucht). Und sie können auch erleuchten werden.
Namaste Arya Tara
TZ: Heiligkeit, lieber Freund - Sie sind ein optimistischer Mensch- sehen Sie in der gegenwätigen Welt-Finanzkrise auch eine Chance?
Dalai Lama: Ich bin ganz sicher, dass es auch in dieser Krise eine Chance gibt. Wir haben weltpolitisch eine völlig neue Situation. Die Leut waren zu lange fast nur auf Geld fixiert. Das ist die wahre Ursache er Krise. Geistiger Werte und vor allem die Werte, die eine glückliche Familie ausmachen, kamen viel zu kurz. Die Finanzkrise lehrt uns hauptsächlich,ass wir eine neue Bescheidenheit lernen müssen.
Also seid dankbar, dass ihr Geld für das Essen, ein Dach über dem Kopf und für nötige Kleidung,habt. Mehr braucht ihr nicht! =) Tue was, was euch glücklich macht. Achte auf die Kleinigkeit, statt für z.B. eine Reise zu sparen und bis dahin nur für die Reisezu leben. Frag euch, wenn ihr das, was ihr wünscht (z.B. Haus, Auto, Reise usw), erreicht habt. Dann seid ihr glücklicher? Nein, denn das ist vergänglich. Mit das Haus kommt mehren Sorgen, das Auto wird bald nicht mehr neu sein und nach der Reise seid ihr wieder in öde Deutschland ;0) Also sieht euch um und entdeckt einige Sachen, die euch viel mehr Freude bringen als ein Haus usw. Es gibt kein Weg zum Glück, sondern der Weg ist Glück.
Genieße das Leben, so wie es ist! Namaste Arya Tara =)
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Der 10.Panchen Lama wurde 1959 nach der Flucht des Dalai Lama amtierender Vorsitzender des Vorbereitungskomitees des Autonomen Gebiets Tibet. Er führte die radikalen Umbaupläne der Kommunistischen Partei Chinas (KP) aus, damit auch Tibet am erhofften „Fortschritt“ teilhaben können sollte. Doch in Tibet herrschte ein extreme Hungernot, was Panchen Lama schockierte. Er schrieb einem langen Brief an Mao Zedong um seinen Meinung zu sagen. Er wurde deswegen verurteilt und musste 14 Jahre lang in Gefangenschaft verbringen. Erst nach dem Tod von Mao kehrte er nach Tibet zurück. Er versuchte mit China zusammenzuarbeiten und akzeptierte Tibet als ein Teil von China. Und gleichzeitig versuchte er die Kultur seines Volkes zu retten. Er gründete Schulen für Tibeter, förderte tibetische Unternehmer und ließ Klöster restaurieren.
Im Januar 1989 kritisierte er in einer Festrede öffentlich die chinesische Besatzungspolitik. Zwei Tage später starb er mit 50 Jahre alt unter ungeklärten Umständen. Angeblich hatte er einen Herzinfarkt.
Dann wurde ein 6 jähriger Junge namens Gedhun Choekyi Nyima im Jahr 1995 als Nachfolger
von Choekyi Gyaltsen durch Dalai Lama anerkannt. Wenige später nachdem Dalai Lama ihn offiziell als neuen Panchen Lama erkannt, verschwanden der Junge und seine Eltern. Er wurde der jüngste politische Gefangene der Geschichte und ist nie wieder aufgetaucht. 1996 gestand die chinesische Regierung, den Jungen und seine Familie in “Schutzhaft” genommen zu haben. Man hat ihn seither nicht mehr gesehen.
Um ihre Machtposition in der Innenpolitik zu stärken, hat die chinesische Regierung einen anderen Jungen namens Gyaincain Norbu im November 1995 zum 11. Panchen Lama ernannt. Der von China Ausgesuchte wird von der tibetischen Bevölkerung abgelehnt und häufig “Panchen Zuma” (wörtlich: “falscher Panchen Lama”) genannt. China benutzt den Jungen immer häufiger als Sprachrohr seiner Politik in Tibet. Beide Jungen sind Opfer des chinesischen Plans, Kontrolle über das tibetische Volk, seine Religion und seine Kultur zu erhalten.
Seit diesem Fall hat Dalai Lama entschieden, dass er nicht in Tibet wiedergeboren werden kann.
Namaste Arya Tara
Quelle: www.wikipedia.de
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Tenzin Gyatso (Tibetisch: “Verteidiger der Lehre”), ist der Mönchsname des jetzigen Dalai Lama. Er wurde am 6. Juli 1935 mit dem Namen Lhamo Dhondrub in Taktser, einem Dorf in der tibetischen Provinz Amdo im Nordosten Tibets als zweiter Sohn der Bauernfamilie Dekyi Tsering und Chökyong Tsering geboren. Seine Mutter brachte insgesamt 16 Kinder zur Welt, von denen sieben die Kindheit überlebten.
Im Alter von 2 Jahren wurde er 1937 als Widergeburt des 13.Dalai Lama anerkannt. Sein neuer Name lautete damit Jetsun Jamphel Ngawang Lobsang Yeshe Tenzin Gyatso – „Heiliger Herr, gütiger Herr, mitfühlender Verteidiger des Glaubens, Ozean der Weisheit“. Tibeter sprechen vom Dalai Lama normalerweise als Yeshe Norbu („den Erfüllenden“) oder einfach als Kundün (”Gegenwart”).
Er gelangte mit vier Jahren in den Potala-Palast in Lhasa. Am 22. Februar 1940 wurde er im Alter von 4½ Jahren als 14. Dalai Lama durch die Sitringasol-Zeremonie inthronisiert. Er bekam einer umfassende Ausbildung in buddhistischer Philosophie und Meditation. Als das weltliche Oberhaupt Tibets mit 24 Jahren vor den Chinesen aus seinem Heimatland flüchten musste, hat er eine Exilregierung im indischen Dharmasala ausgerufen.
Seine 3 Lebensziele sind:
-Die Förderung menschlicher Werte wie Mitgefühl und Toleranz.
-Die Herstellung von einem harmonischen Verhältnis unter den Weltreligionen.
-Eine gewaltlose Lösung ds Tibetproblems.
Um diese Ziele zu erreichen, reist er um die ganze Welt. 1989 wurde er für seinen Einsatz mit dem Friedennobelpreis ausgezeichnet. Er sagt bescheiden über sich selbst: “Für mich ist Dalai Lama ein Titel, der auf das Amt hinweist, das ich innehabe. Ich selbst bin ein menschliches Wesen und nebenbei ein Tibeter, der sich dafür entschieden hat, ein buddhistischer Mönch zu sein”
Über das Wiedergeburt von zukünftigen 15.Dalai Lama wird spekuliert. Einmal stand irgendwo geschrieben, dass Dalai Lama nicht mehr wiedergeboren werden will, weil er angeblich die Hoffnung auf den Frieden unter den Menschen aufgegeben hat. Dann wird geschrieben, dass er sich Gedanken um seine Wiedergeburt machte,weil Panchen Lama in der Gefangenschaft lebt und ihn nicht als Wiedergeburt anerkannt kann. Danach steht geschrieben, dass er in einem freien Land wiedergeboren wird und so wird er von China nicht im Beschlag genommen wie bei Panchen Lama.
Dalai Lama ist ein Bodhisattva des Mitgefühls. In der buddhistischen Lehre ist ein Boddhisattva eine Wesenheit, die die letzte Stufe der Erleuchtung erlangt hat und die Möglichkeit besitzt, mit dem Tod die Erlösung zu erlangen, ins Nirvana überzugehen. Obwohl der Dalai Lama Bodhisattva ist, verzichtet er durch seine ständige Reinkarnation solange auf die eigene Erlösung vom Geburtenkreislauf, solange es noch unerlöste Wesen auf der Erde gibt, um diesen beizustehen. Das heißt, er kann jederzeitig entscheiden, ob er ins Nirvana gehen möchte oder wiedergeboren wird.
Wir lassen uns einfach überraschen, was Dalai Lama mit seinem nächsten Leben plant. =)
Namaste Arya Tara
Quelle: www.wikipedia.de und http://www.planet-wissen.de/pw/Artikel,,,,,,,51805ACA47CA7047E0440003BA5E0921,,,,,,,,,,,,,,,.html
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10. März 2009, genau seit 50 Jahren ist Tibet von Soldaten der Volksrepublik China besetzt. Seitdem machen sich die Chinesen in Tibet bequem, tibetische Sprache und Kultur drohen auszusterben. Viele Menschen, die sich gegen China wagten, wurden verhaften und gefoltert. Obwohl wir im Jahr 2009 leben und das Land China zu hochentwickelte Land gehört, benehmen sich die Chinesen trotzdem wie die Hexenjäger im Mittelalter.
In der Seite http://www.tibet-initiative.de/ wird die Lage von Tibet heute so beschrieben:
Tibet ist seit 1949 von der Volksrepublik China besetzt. Seither herrschen in Tibet Willkür, Folter, politische und kulturelle Unterdrückung. Die chinesischen Machthaber zerstörten durch rücksichtslose Zwangskollektivierung die traditionelle Lebensgrundlage der Bauern und Nomaden. Sie vernichteten über 6000 Tempel, historische Bauten und Klöster, die die Zentren der tibetischen Kultur, Religion und Geschichte darstellten.
Über 1,2 Millionen Tibeter verloren infolge der chinesischen Militärherrschaft ihr Leben. Die Ursachen für das Massensterben: Hunger, Folter, Hinrichtungen, Selbstmord und die harten Bedingungen in Arbeitslagern und Gefängnissen. Die Tibeter werden durch die Massenansiedlung von Chinesen in Tibet systematisch an den Rand der Gesellschaft gedrängt, die traditionelle Lebensweise wird durch die Zwangsumsiedlung von Nomaden weiterhin gezielt verhindert. Die Fortführung dieser unmenschlichen Politik wird die Tibeter in naher Zukunft zu einer unbedeutenden Minderheit im eigenen Land machen und zum vollkommenen Verlust ihrer Identität und Kultur führen. Die vielgerühmte wirtschaftliche Entwicklung Tibets sowie die Investitionen in die Infrastruktur kommen fast ausschließlich den chinesischen Siedlern zugute. Seit März 2008, als erneut landesweite Proteste der Tibeter brutal niedergeschlagen wurden und die Weltöffentlichkeit erschütterten, hat die Unterdrückung und Überwachung der Tibeter nochmals massiv zugenommen. Für die Teilnahme an Demonstrationen, für freie Meinungsäußerung, aber auch aus reiner Willkür wurden Tausende festgenommen, gefoltert und zu hohen Haftstrafen verurteilt oder wurden Opfer des „Verschwindenlassens“.
Obwohl im Gesetz vom China von Autonomie der Rede war, wird das aber nicht in Realität umgesetzt. Dalai Lama verlangt kein Unabhängigkeit mehr, sondern mehr Autonomie im Land Tibet. Eine echte Autonomie wäre eine Lösung für alle Tibeter. Doch China weist das ab und sagte im November 2008: „Wir werden niemals Verhandlungen über eine tibetische Autonomie aufnehmen“. Obwohl sie selbst das Autonomie in ihre eigene Gesetz eingeführt haben.
Autonomie bedeutet laut Wikipedia: Bestrebungen nach Selbständigkeit, Selbstbestimmung, Unabhängigkeit, Selbstverwaltung oder Entscheidungsfreiheit, ein Beispiel für solche Bestrebungen auf dem Gebiet der Politik ist das Recht nationaler Minderheiten, einen Teil ihrer Angelegenheiten selbst zu bestimmen.
Das soll sich der Welt nicht gefallen lassen. Wir sollen den China klarmachen, dass was sie machen nicht richtig ist. Daher erinnern wir sie jedes Jahr am 10.März immer wieder an sein Tat und unsere Meinung dazu.
Das war gestern auch so, als sich um 15 Uhr bis 16 Uhr viele Menschen aufsammeln um vor Chinesischen Konsulat in Romanstr.117 zu demonstrieren. Ich mischte unter den Menschenmenge unter, bekam die Text für tibetische Nationalhymne in die Hände gedruckt und alle sangen vor das Konsulat der tibetischen Nationalhymne. Einige nahmen die Wecker, stellten sie laut auf und sie symbolisieren den gestrigen Motto: „China, wach endlich auf!“
Die Chinesen ließen sich jedoch nicht blicken, sie versteckten sich hinter den verschlossen Vorhänge. Man konnte gut sehen, wie sich hinter dem Vorhang bewegte. Einer hat ein Fotokamera zwischen den Vorhänge auf dem Balkon gestellt und fotografierte die Menschenmenge ohne selbst gesehen zu werden. Wollen sie etwa jeden einzelnen Demonstrator fotografieren und bei denen dann zu Hause auftauchen? Dann freue ich mich schon auf seinen Besuche. ;0)
Dann marschierten sie alle nach Marienplatz und dort sammeln sich viele Menschen vor dem Rathaus in Marienplatz um den Mahndacht für Tibet auf dem Platz aufzustellen.
Einige Stände wurden aufgestellt, wo man einige Sachen z.B. tibetische Flagge kaufen, bei Unterschriftsaktion mitmachen und die Bilder mit gefolterten tibetischen Bürgern ansehen kann. Wir wollten dadurch auch die Aufmerksamkeit von unserem Oberbürgermeister Ude erregen, damit der Stadt München nächsten Jahr auch bei der Aktion „Deutschland zeigt Flagge für Tibet“ mitmachen. Fast tausend demokratisch gewählt Oberhäupter von Städten, Gemeinden und Landkreisen, die für viele Tausende von Bürgern stehen, bekräftigen damit das Recht des tibetischen Volkes auf Selbstbestimmung und protestieren gegen die Menschenrechtsverletzungen und die Zerstörung der tibetischen Kultur, Religion und nationalen Identität. Aufgerufen zu dieser symbolträchtigen Aktion hat zum 14. Mal die Tibet Initiative Deutschland e.V. Letzten Jahr war es noch 922 Flaggen, die überall in Deutschland vor dem Rathaus für
Tibet wehten. Gestern haben wir fast den Rekordzahl von 1000 erreicht und nämlich den Zahl von 997 Flaggen. Hoffentlich wehen nächsten Jahr über 1000 Flaggen überall in Deutschland =) Dafür können wir sorgen! Wir können an unser/e Bürgermeister/in schreiben und ihn/sie bitten nächsten Jahr an den Aktion teilzunehmen. Auch ein Dörfchen mit Einwohnerzahl von 10 kann ein Flagge vor Rathäuschen stellen und damit den Zahlen von Flaggen in ganzem Deutschland höher antreiben. Woher sollen die Chinesen wissen, dass diese Flagge nur für 10 Einwohner steht? Es zählt nicht einzeln, sondern alle zusammen. Der Zahl von Flagge zeigen, wie viele Städte und Dörfern den Kopf über Politik von China schüttelt.
Du kannst bei http://www.tibet-initiative.de/de/aktionen/kampagnen/tid_flaggenaktion/teilnehmer/teilnehmer_2009_alphabetisch/
gucken, ob dein Wohnort mitgemacht hat. Falls nicht, dann schreib bitte ein Brief an dein/e Bürgermeister/in mit eventuell Unterschriftssammlung von deinem Wohnort.
Briefvorlage ist bei http://www.tibet-initiative.de/de/aktionen/kampagnen/tid_flaggenaktion/flagge_zeigen_fuer_tibet_anschreiben_2009/
zu sehen.
Nächsten Jahren werde ich dann mit anderen (vielleicht noch mehre?) Gehörlosen nochmal zum Marienplatz hingehen um zu sehen, ob der Oberbürgermeisten endlich brav die tibetische Flagge am Rathaus aufhängt. =)
Namaste Arya Tara
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Am 22.September war es nun soweit, zu dritt standen wir ziemlich früh auf um die besten Plätze vor der Bühne zu ergattern. Es war sehr heiß an diesem Tag und wir warteten mit voller Aufregung auf Dalai Lama. Die 4 anderen Gehörlosen kamen nach und nach. Eine Freundin und ich erfuhren, dass man die Ankunft von Dalai Lama und seinem Weg zum Bühne mit verfolgen könnte. So standen wir dort am Weg 1 Stunden lang. =) Dalai Lama kam an und ging mit Abstand von nur halb Meter an uns vorbei. Es war ein unglaublichen Gefühl für mich gewesen ihn in der Nähe zu sehen.

Wir rannten zum Bühne zurück und sahen, dass Dalai Lama gerade dabei war
um auf die Bühne zu stehen und dem jubelnde Volk mit typischer Buddhistischer Geste zu begrüßen.
Leider standen die Dolmetschern auch auf der Bühne. Das war der Wunsch vom Sponsor gewesen und die Dolmetscher machten keiner Anstalt sich dagegen zu wehren. So könnten wir die Übersetzung der Rede von Dalai Lama schlecht mit folgen, denn wir saßen auf dem Platz, wo wir von der Sonne geblendet wurden. Aber immerhin könnten wir die Rede von Dalai Lama später im Internet nachlesen.
http://www.freunde-fuer-einen-freund.de/de/ansprache/




Am Ende des Besuchs von Dalai Lama blieben wir eine Weile in Hessenpark, um die tibetischen Sachen an den Ständen zu bewundern und den schönes Wetter zu genießen. Wir fuhren mit vielen neuen Ereignissen in unsere Köpfe und verbrannten Gesichter nach Hause. ;0)
Mehr im Internet: http://www.freunde-fuer-einen-freund.de/de/hessenpark/
Namaste Arya Tara
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