Durch Mail von DBU (Deutsche Buddhistische Union) kam ich auf die Seite http://www.tibet-initiative.de/ und auf diese Weise erfuhr ich von der Solidaritätsaktion in München.
10. März 2009, genau seit 50 Jahren ist Tibet von Soldaten der Volksrepublik China besetzt. Seitdem machen sich die Chinesen in Tibet bequem, tibetische Sprache und Kultur drohen auszusterben. Viele Menschen, die sich gegen China wagten, wurden verhaften und gefoltert. Obwohl wir im Jahr 2009 leben und das Land China zu hochentwickelte Land gehört, benehmen sich die Chinesen trotzdem wie die Hexenjäger im Mittelalter.
In der Seite http://www.tibet-initiative.de/ wird die Lage von Tibet heute so beschrieben:
Tibet ist seit 1949 von der Volksrepublik China besetzt. Seither herrschen in Tibet Willkür, Folter, politische und kulturelle Unterdrückung. Die chinesischen Machthaber zerstörten durch rücksichtslose Zwangskollektivierung die traditionelle Lebensgrundlage der Bauern und Nomaden. Sie vernichteten über 6000 Tempel, historische Bauten und Klöster, die die Zentren der tibetischen Kultur, Religion und Geschichte darstellten.
Über 1,2 Millionen Tibeter verloren infolge der chinesischen Militärherrschaft ihr Leben. Die Ursachen für das Massensterben: Hunger, Folter, Hinrichtungen, Selbstmord und die harten Bedingungen in Arbeitslagern und Gefängnissen. Die Tibeter werden durch die Massenansiedlung von Chinesen in Tibet systematisch an den Rand der Gesellschaft gedrängt, die traditionelle Lebensweise wird durch die Zwangsumsiedlung von Nomaden weiterhin gezielt verhindert. Die Fortführung dieser unmenschlichen Politik wird die Tibeter in naher Zukunft zu einer unbedeutenden Minderheit im eigenen Land machen und zum vollkommenen Verlust ihrer Identität und Kultur führen. Die vielgerühmte wirtschaftliche Entwicklung Tibets sowie die Investitionen in die Infrastruktur kommen fast ausschließlich den chinesischen Siedlern zugute. Seit März 2008, als erneut landesweite Proteste der Tibeter brutal niedergeschlagen wurden und die Weltöffentlichkeit erschütterten, hat die Unterdrückung und Überwachung der Tibeter nochmals massiv zugenommen. Für die Teilnahme an Demonstrationen, für freie Meinungsäußerung, aber auch aus reiner Willkür wurden Tausende festgenommen, gefoltert und zu hohen Haftstrafen verurteilt oder wurden Opfer des „Verschwindenlassens“.
Obwohl im Gesetz vom China von Autonomie der Rede war, wird das aber nicht in Realität umgesetzt. Dalai Lama verlangt kein Unabhängigkeit mehr, sondern mehr Autonomie im Land Tibet. Eine echte Autonomie wäre eine Lösung für alle Tibeter. Doch China weist das ab und sagte im November 2008: „Wir werden niemals Verhandlungen über eine tibetische Autonomie aufnehmen“. Obwohl sie selbst das Autonomie in ihre eigene Gesetz eingeführt haben.
Autonomie bedeutet laut Wikipedia: Bestrebungen nach Selbständigkeit, Selbstbestimmung, Unabhängigkeit, Selbstverwaltung oder Entscheidungsfreiheit, ein Beispiel für solche Bestrebungen auf dem Gebiet der Politik ist das Recht nationaler Minderheiten, einen Teil ihrer Angelegenheiten selbst zu bestimmen.
Das soll sich der Welt nicht gefallen lassen. Wir sollen den China klarmachen, dass was sie machen nicht richtig ist. Daher erinnern wir sie jedes Jahr am 10.März immer wieder an sein Tat und unsere Meinung dazu.
Das war gestern auch so, als sich um 15 Uhr bis 16 Uhr viele Menschen aufsammeln um vor Chinesischen Konsulat in Romanstr.117 zu demonstrieren. Ich mischte unter den Menschenmenge unter, bekam die Text für tibetische Nationalhymne in die Hände gedruckt und alle sangen vor das Konsulat der tibetischen Nationalhymne. Einige nahmen die Wecker, stellten sie laut auf und sie symbolisieren den gestrigen Motto: „China, wach endlich auf!“
Die Chinesen ließen sich jedoch nicht blicken, sie versteckten sich hinter den verschlossen Vorhänge. Man konnte gut sehen, wie sich hinter dem Vorhang bewegte. Einer hat ein Fotokamera zwischen den Vorhänge auf dem Balkon gestellt und fotografierte die Menschenmenge ohne selbst gesehen zu werden. Wollen sie etwa jeden einzelnen Demonstrator fotografieren und bei denen dann zu Hause auftauchen? Dann freue ich mich schon auf seinen Besuche. ;0)
Dann marschierten sie alle nach Marienplatz und dort sammeln sich viele Menschen vor dem Rathaus in Marienplatz um den Mahndacht für Tibet auf dem Platz aufzustellen.
Einige Stände wurden aufgestellt, wo man einige Sachen z.B. tibetische Flagge kaufen, bei Unterschriftsaktion mitmachen und die Bilder mit gefolterten tibetischen Bürgern ansehen kann. Wir wollten dadurch auch die Aufmerksamkeit von unserem Oberbürgermeister Ude erregen, damit der Stadt München nächsten Jahr auch bei der Aktion „Deutschland zeigt Flagge für Tibet“ mitmachen. Fast tausend demokratisch gewählt Oberhäupter von Städten, Gemeinden und Landkreisen, die für viele Tausende von Bürgern stehen, bekräftigen damit das Recht des tibetischen Volkes auf Selbstbestimmung und protestieren gegen die Menschenrechtsverletzungen und die Zerstörung der tibetischen Kultur, Religion und nationalen Identität. Aufgerufen zu dieser symbolträchtigen Aktion hat zum 14. Mal die Tibet Initiative Deutschland e.V. Letzten Jahr war es noch 922 Flaggen, die überall in Deutschland vor dem Rathaus für
Tibet wehten. Gestern haben wir fast den Rekordzahl von 1000 erreicht und nämlich den Zahl von 997 Flaggen. Hoffentlich wehen nächsten Jahr über 1000 Flaggen überall in Deutschland =) Dafür können wir sorgen! Wir können an unser/e Bürgermeister/in schreiben und ihn/sie bitten nächsten Jahr an den Aktion teilzunehmen. Auch ein Dörfchen mit Einwohnerzahl von 10 kann ein Flagge vor Rathäuschen stellen und damit den Zahlen von Flaggen in ganzem Deutschland höher antreiben. Woher sollen die Chinesen wissen, dass diese Flagge nur für 10 Einwohner steht? Es zählt nicht einzeln, sondern alle zusammen. Der Zahl von Flagge zeigen, wie viele Städte und Dörfern den Kopf über Politik von China schüttelt.
Du kannst bei http://www.tibet-initiative.de/de/aktionen/kampagnen/tid_flaggenaktion/teilnehmer/teilnehmer_2009_alphabetisch/
gucken, ob dein Wohnort mitgemacht hat. Falls nicht, dann schreib bitte ein Brief an dein/e Bürgermeister/in mit eventuell Unterschriftssammlung von deinem Wohnort.
Briefvorlage ist bei http://www.tibet-initiative.de/de/aktionen/kampagnen/tid_flaggenaktion/flagge_zeigen_fuer_tibet_anschreiben_2009/
zu sehen.
Nächsten Jahren werde ich dann mit anderen (vielleicht noch mehre?) Gehörlosen nochmal zum Marienplatz hingehen um zu sehen, ob der Oberbürgermeisten endlich brav die tibetische Flagge am Rathaus aufhängt. =)
Namaste Arya Tara
